Zuerst das wichtigste: Der Bauch hat das Essen fast anstandslos vertragen. Das Grummeln ist weg. Darauf kann man aufbauen.
Gestern war ich um 20 Uhr im Bett und habe mit einer kurzen Unterbrechung bis 8 Uhr geschlafen. Im Zimmer ist es dunkler, da reagiert der Körper nicht so auf das Licht. Aber dass ich so lange geschlafen habe zeigt weiter, dass der Körper noch nicht da ist. Der Transfertag war nämlich nicht anstrengend.
Aufstehen war noch aus einem anderen grund schwer. 6 Grad am Morgen draußen und im Zimmer kaum mehr. Ich liege unter meinem Schlafsack als Decke, die gestellten Decken sind nicht besser. Der ist warm genug. Zeh rechts raus, kalt. Zeh links raus, kalt. Mist, gefangen. Irgendwann musste ich halt doch raus. Im Duschraum kaum wärmer, wenigstens das Wasser ist warm.
Danach die 1,5 km in die Stadt. Pie zum Frühstück. Lecker. Einmal alle Shops besuchen und für Ideen für die nächsten zwei Tage suchen. Check.
Dann kurze Ernüchterung. Das angepeilte Shuttle ist gar nicht an meinem Datum. Die Organisatorin hat mir aber die Nummer des Operators gegeben. Und siehe da. Auch diesen Samstag um 10 Uhr fahren sie raus. Gebongt.
Ich habe meinen Reiseplan für die nächsten Tage gemacht. Und habe moderate Abschnitte geplant. Der längste könnte der erste Tag sein. Muss aber nicht. Egal wie. Es gibt nur einen Tag mit mehr als 20 km. Sollte passen.
Nur das andere Ende des Abschnitts ist noch offen. Ich denke, ich weiß wie ich das mache. Nur buchen muss ich noch alles. Zeltplätze. Zimmer gibts nur ab 500 Euro die Nacht. Öhhm…nein.
Queenstown über Weihnachten halt.
Nachmittags habe ich noch eine zweite Runde in den Ort gemacht. Der Schrittzähler bemerkt nicht, dass „Lauffrei“ ist 😉


Im Docoffice hat man die fast ausgestorbenen Vögel und ihre Gegenspieler ausgestopft vorgeführt. Und ja, da ist eine Katze mit dabei.
Zum Abendessen gab es Reste von gestern mit einer frischen Avocado. Darauf hatte ich mich schon daheim gefreut. Dunkel fast schwarz und trotzdem einfach nur reif. In Europa kommen die immer unreif an!
