Ich hatte wirklich die Hütte für mich alleine. Bin dann früh schlafen gegangen und dann noch ein paar Mal raus. Hat niemand gestört, war alleine.
Morgens war ich dann natürlich früh wach. Also aufstehen und ganz in Ruhe frühstücken. Um ca halb acht hab ich mich auf den Weg gemacht. 400m bis zum ersten Matschloch. Kalte nasse Füsse. Toll, ich liebe es!
Zuerst ging der Weg weiter wie gestern, Klettern oder Schlammloch. Nach zwei Kilometern fing dann der Wald an. Die Strecke weiter technisch herusfordern, viel Klettern, Steine, Wurzeln. Immer mal wieder ein Schlammloch.


Aber nachdem ich gestern auf ca 700m genächtigt habe, ging es an der dritten Stunde mehrheitlich bergab.
Auch heute zogen sich die letzten Kilometer wieder, vor allem, als der Weg immer mehr quer zum Hang ging. Aber auch die letzten der 10 Kilometer gingen um. Kraftraubend genug, ich weiß nicht, wie der Aussie gestern hier ankam. Ich hätte das nicht geschafft!
An der Greenstone Hut früh um 12.30 Uhr angekommen, musste ich mir einen Zeltplatz suchen. Was ebenes konnte ich nicht finden. Auf den guten Plätzen stand schon jemand.

Es ist schön hier, 10000 Sandflys können sich nicht irren.

Ich drinnen im Zelt, die Blutsauger draußen.
Jetzt warte ich auf den Regen, der soll kommen. Dann schaue ich, ob mein Hangplatz gut gewählt ist.
Woran merkt man, dass die Hütte zu einem Great Walk gehört?
Toiletten zum spülen und Klopapier hat es auch 😇