Am Morgen war ich wie immer früh wach und viel zu früh abmarschbereit. Aber zehn Uhr kam dann endlich und mir John einem Aussie wurden wir zum Kiwi Burn Parkplatz gebracht. Auf der 30 km langen Schotterstraße haben wir nicht weniger als 6 Hiker zugewunken. EfI halt.
Nach dem Start über die erste Maschendrahtzaunbrücke ging es durch einen wunderschönen Beechwald.


Der Mavrora River toste immer neben mir.
Wofür bin ich da? Dafür.
Ein netter „undulating“ walk. Soll heißen. Fünf Meter hoch klettern. Fünf Meter runter.
Und siehe da. Erste Wiese. Nasse Füsse. Willkommen auf dem TA.
Weiter ging es immer am Fluss entlang, bis zu der Hängebrücke am South Mavrora Lake. Der Teil hat als Anduin hergehalten.
Schild: Bis zum North Mavrora Lake Campingplatz 2,5 h. Moment? Das sind doch nur 5 km. Weiter undulaten 😉
Da dachte ich noch. Ab dem North Mavrora Lake geht es auf einem Feldweg locker am See entlang. Pustekuchen. Bergauf, Bergab. Schlammlöcher in denen kann das ganze Auto versinken.
Zu Regnen mit Hagel gemischt, hat es auch noch begonnen. Nach dem Hochgefühl am Morgen, kam jetzt das Jammern und Zetern. Hat trotzdem nix geholfen.
War das dann ein schönes Gefühl die Hütte zu sehen. Himmlisch. Aber auch die letzten drei Kilometer zogen sich wie Kaugummi.

Jetzt sitze ich in der Hütte und werde auch drin schlafen. Es soll extrem kalt werden und zu zweit in einer 7 Betten Hütte geht hoffentlich.
Der Aussie fand den Weg auch nicht so prickelnd. Er wollte eigentlich noch zehn Kilometer weiter. Hat es aber nicht über sich bringen können. Aber eigentlich will er morgen da sein, wo ich übermorgen nächtigen will.
Rein von den Kilometern her, war das für mich der längste Tag in diesem Abschnitt. Morgen sind es 5 km weniger.
