Tag 38 Great Walk

Nachdem ich mich gestern eingerichtet hatte, hatte ich gut geschlafen. Mitten in der Nacht war ich mal wieder Sterne anschauen.

Morgens um sieben wurde ich von einem Auto geweckt. Der Campingplatz ist direkt an der Hauptstraße und morgens um sieben meinte ein Camper, direkt hier, zwei Meter von mir entfernt sein Auto umräumen zu müssen. Na danke.

Ich habe trotzdem noch gut getrödelt. Es hatte mal wieder einstellige Temperaturen, sprich 7 Grad. Brrr…

Aber sobald die Sonne raus kam und direkt auf mein Zelt schien, war es warm. Ich habe mich an die Morgenroutine gemacht, während das Zelt trocknete.

Um halb zehn war alles verpackt und auch der Rucksack war gerichtet. Vor dem Los fahren gab es aber bei Ms Wooly noch Frühstück. Mittagessen fällt aus. Danach zum Routeburn Shelter…grr…Parkplatz voll. Auf dem „Overflow“-Parkplatz gerade noch was gekriegt. Die 400m zum offiziellen Shelter gelaufen und dann wieder zurück. Der Regenrock fehlt. Der gehört aber zur Grundausrüstung. An anderen Dingen habe ich gespart: Nur eine Powerbank, der Notfallsender hält zur Not durch. Zweites Handy bleibt im Auto. Auch an Klamotten habe ich gespart. Zum wechseln hat es nur zwei T-Shirts und zwei paar Socken. Die langen Unterhosen und Regenkleidung sind extra im Rucksack. Auch das Essen wird gerade so reichen. Die zwei Tage soll es wunderbar sein. Es ist ein Great Walk der immer ausgebucht ist. Ich war heute noch keine halbe Stunde wirklich alleine. Und morgen wird es nicht besser. Ich lasse morgen Zelt und großen Rucksack da und laufe mit kleinem Gepäck. Ich muss ja den gleichen Weg zurück nehmen. Also morgen vier Stunden den Berg hoch und dann wieder zurück. Und die zweite Nacht an den Routeburn Flats verbringen.

So klingt alles nicht so gut? Zu negativ die Stimmung?

Anfahrt
Erste Brücke
Blick von der Brücke
Great Walk
Kein Great Walk
Der Blick in die Schucht ist nie gut zu fotorafieren.

Ich schlafe im Zelt. Ausblick:

War trotzdem früh am Zeltplatz. Im Schatten sitzen, versuchen nicht allzuviele Sandflys an mich ran zu lassen. Ist aber bisher nicht so schlimm, wie an anderen Stellen. Es geht aber auch Wind.

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