Windows? Boattrip mit Nummerierung war nicht einfallsreich. Aber jetzt dreht er durch?!
Die Nacht im Zelt war ganz gut, die Feuchtigkeit aber mehr im Zelt. Aber nicht allzu kalt, verglichen mit anderen Nächten. Trotzdem war morgens auch der Schlafsack naß. Die Zeltaußenhülle gibt etwas nach, wenn sie feucht wird. Dann klebt die Außenhülle am Moskitionetz und da reibt man mit dem Schlafsack dran. Alles naß.
Ansonsten früh aufgestanden, die Höhle unterwegs macht um neun auf. 40 Minuten bis dahin. Zehn vor neun dort. Ja, man macht das Cafe um neun auf. Touren ab zehn. So lange wollte ich nicht warten. Und somit war ich im Durchziehmodus. Zuerst zum am weitesten entfernten Spot. Nachdem ich wieder untern war vom Takaka Hill war mir etwas übel. 10 km in engen Kurven bergauf. 2 min halt an der Cave. 15 km in engen Kurven bergab. Achterbahn!
Dann trotzdem noch eine Stunde weiter. Ziemlich genau um 10 Uhr war ich am Wharariki Beach. 20min und 1km hin. Klar in 45 min bin ich zurück.
OK. Ich bin über 2 Stunden da geblieben.

Auf der einen Seite Felsen mit Höhle.

Mist. Bewohnt. Hab ihn zuerst nicht gesehen. So im Schatten. Er fühlte sich wohl auch unwohl. In meine Höhle oder ins Meer flüchten. Ich habe sofort umgedreht und ihn alleine gelassen.

Unterwegs auf die andere Seite. Noch eine Höhle. Auch bewohnt.

Hier sind die Bewohner nicht zu sehen.
Anderes Ende der Bucht.

Und was hat das ganze jetzt mit Windows zu tun?

Der Lichteinfall macht es nicht so schön. Als Hintergrundbild sind die Archway Islands berühmt.

Der Winkel ist besser. Für das Windowsbild muss man klettern oder schwimmen.
Ich hatte mich lange am Strand rumgetrieben. Auf dem Rückweg fiel mir auf. Wir sind nicht mehr zu dritt an dem langen Strand. Jetzt wirds voll…Massen geschlagen. Früher Vogel….und so.
Danach zum Cape Farewell. Und ein kleiner Ausblick aufs Farewell Spit. Hier war ich zwar schon, macht aber nix. Es war extrem windig, das Farewell Spit verschwindet im Sandsturm.


Ich habe da auch eine kleine Pause gemacht. Für das zweite Bild muss man den Hang hoch. Ich war alleine.
Auf dem Rückweg auch die Australiasas größte Quelle besucht.

Kuchenstop in Takaka. Den mussten sie erst fangen. Grr. Ins Auto eingestiegen. Navi sagt Ankunft Höhle 15.55 Uhr. Tour 16 Uhr. Challenge accepted. 15.53 Uhr war ich da. Ich hätte noch schneller sein können. Dann hätte ich überholen müssen wie mein Vordermann. Zweimal hat er direkt in die Kurve überholt. Gegenverkehr bedeutet Frontalcrash bei 100?! Nein, das erste Roadmaggot (Campervan) konnte ich auf einer langen Geraden überholen. Das zweite Überholmanöver war nicht notwendig. Das Hindernis hat uns an einer Überholstelle vorbei gelassen und der grüne Corolla war schnell genug.
Egal, wohlbehalten an der Höhle angekommen. Ja, er macht die Tour für mich noch. Ich bin alleine. Er macht hier nur noch klar Schiff. In der Zeit kommt das Roadmaggot an. Sie wollen auch noch mit. Hab ich euch gerettet?


Schöne Höhle. Wie hat man sie gefunden? Dem Landvermesser ist ein Stift in eine Doline gefallen. Der Gehilfe musste ihn holen. Klar. Und damit war die Höhle entdeckt.
Zum Abschluss noch ein Fotostopp mit Ausblick auf die Richmond Ranges. Mt. Rintoul und Konsorten. Aber die und der TA müssen ohne mich klar kommen.

Die zwei Hügel in der Mitte. Mt Rintoul und Little Mt Rintoul. Nicht nur ich bin unkreativ…