Heute war frühes aufstehen angesagt. Ich hatte Treffpunkt für eine geführte Halbtageswanderung. Und ja, ein Vulkan soll es werden.
Acht Uhr Treffpunkt, 15 min Fahrzeit ohne Stau. Der „gute“ Deutsche fährt um 7.30 Uhr los.
10 vor Acht da gewesen, das Cafe hat auch eine Toilette. Pünktlich um 8 Uhr Startbereit. Der Bus, ohne weitere Passagiere kam um 8.15 Uhr. OK. Das sollte ja Abfahrt sein. Um 8.20 Uhr kam ein Transporter und hat noch 9 Leute abgeladen. Nur sind wir erst 13. Es sollten 15 sein. Nach etwas Telefoniererei und Funkerei stellte sich raus. Sie sind beim Te Puia, wie wir auch. Nur auf dem falschen Parkplatz. Da gibt es zwei.
Mit etwas Verspätung ging es dann los. Zuerst eine halbe Stunde auf der Straße. Und dann kam das, warum ich den Mount Tararwera nicht alleine besteigen kann/darf. Der Berg gehört einem Maoristamm, auf einer Spitze ist ein Friedhof. Deswegen ist der Zugang eingeschränkt und man darf nur mit einer Tour hoch.
Der Bus rumpelte eine weitere halbe Stunde den Berg hoch. Zwischenstopp an einer privaten Hütte. Alle nochmal aufs Longdrop oder so. Für die Männer, eine „Rinne“ hinter einer Blechwand. Die Gespräche der Mädels auf der anderen Seite machen nicht gerade locker.

Ein totes Possum wartete auch neben der Hütte. Der Chef hat wohl eine Falle geleert und das Possum noch nicht fachgerecht entsorgt.
Die Bilder der Toilette und vom toten Possum poste ich mal nicht öffentlich…
Jeder bekam noch ein paar Gaiters, ich hatte meine heute Morgen nicht gefunden. Die professionellen waren eh besser. Für einen Thruhike aber zu schwer. Dann ging es wieder in den Bus und noch für 3 Minuten den Berg hoch.
Die längste Zeit war heute morgen noch Nebel, jetzt hat die Sonne gewonnen.

Uns wurde die Route erklärt und ein „Gebet“ auf Maori vom Guide gesprochen.
Wir liefen dann langsam den Berg hoch. Beim ersten Start war ich zu weit hinten und blieb im „Verkehr“ stecken.

Wir kamen zu der Spitze des Tarawera.

Mit guten Aussichten.

Aber wieso ist der Krater so länglich? Bei seinem Ausbruch 1886 tat sich die 17 km lange Spalte in einer gewaltigen Eruption/Explosion. In den anliegenden Maoridörfern überlebte niemand. Auch die Pink & White Terraces, die als achtes Weltwunder galten wurden zerstört.
Mittlerweile weiß man, dass die weißen Schichten von einem Ausbruch um das Jahr 1200 stammt, Die Schichten drüber stammen von 1886.
Da waren wir oben auf dem Berg. Und wurde noch ein Kraterspaziergang versprochen. Also muss man runter.
Also da!

Von der anderen Seite sieht es etwas netter aus. Im losen Geröll fast wie Ski fahren. Unsere älteste Teilnehmerin ist auf dem Hosenboden runter. Letzter waren wie immer drei Koreaner. Was nützen neue Wanderstöcke, wenn man nicht damit umgehen kann.

Der Guide stand etwas im weg. Er hat die Teinehmer einzeln los geschickt.

Das gemeine daran, man muss auf der anderen Seite wieder rauf. Unsere älteste Teilnehmerin tat sich da schwer. Mit der Guide hat sie dann jede der dreißig der viel zu hohen Stufen hoch gezogen. Und mit einigen Pausen sind alle wieder wohlbehalten am Bus angekommen. Ein Dankesgebet war angebracht. Und zurück ging die Fahrt.
Auf dem Weg habe ich ins Wetter geschaut. Der Guide sagte ja, er hat mit Regen auf dem Berg gerechnet. Hab ich nicht, hab aber die Vorhersage nochmals gecheckt.
Nachdem mir Te Puia zu teuer war, man muss die Maorishow mit bezahlen, bin ich in die Stadt. Diesmal eine Runde von der anderen Seite.
Kuringa Park. Völlig kostenlos.



Ja, mitten in der Stadt. Instabil. Der Fußweg sackt gerne mal ab.

Beim weiter gehen hab ich noch ein schönes Maoriversammlungshaus gefunden.

Und zurück zum Strand.

In der Stadt gab es eine eisgekühlte Cola. Es ist heute der wärmste Sommertag.
Ich bin zurück zur Unterkunft. Kurz den Pool ausnutzen. Dann begann es zu Donnern. Jep, Wetterbericht stimmt. Leider.

Abendessen kocht…Morgen geht es weiter. Mir stinkt es hier….zu arg.