Tag 64 Nebel

Augen auf. Der Nebel schickt einen konstanten „Drizzle“.

Eigentlich will ich mich nicht aus dem Bett bewegen…ok…ich stehe ja auf.

Nach dem Frühstückstee hab ich mich auf gemacht. Laut meiner Rezeption kann man in Hahei umsonst parken und dann zur Cathedral Cove laufen. Dauert etwas länger als mit dem Shuttle.

Am Parkplatz im Ort. Track closed. Bin noch etwas gefolgt. Zweites Schild, Track closed. Kurz danach, drittes Schild und der ganze Weg mit Flatterband abgesperrt. Ich glaube die meinen das ernst.

Zurück zum Auto und zum oberen Parkplatz gefahren. Laut Touriinfo kann man für 15 Dollar parken.

Parken ist nicht, abgesperrt. Also auf den großen Parkplatz und mit dem Shuttle zurülck zum oberen Parkplatz. 4 Euro. Ist fair.

Auf geht es. Ich werde von allen anderen belächelt. Ich trage nämlich schon meinen Regenrock. Kurz hat es schon am Auto geregnet und ich habe mich in Montur geworfen. Die Regenjacke habe ich wieder ausgezogen. Ist viel zu warm. Mehr wie Waschküche heute.

Eine halbe Stunde braucht es. Der Weg geteert, gut zu laufen. Nur ganz fit bin ich nicht. Aber egal.

Angekommen. Die „Cathedral“

Ganz ohne Menschen geht nicht. Aber nach der Größe des Parkplatzes ist hier nix los.

Und dann war es so weit. Es gießt. Meinen kleinen Regenschirm raus geholt. Der Regenschirm hält den Oberkörper trocken, der regenrock den Rest. Wer hat vorhin milde gelächelt? Wer hat nasse Hosen?

Auf dem Rückweg. Das zweite Bild in diesem Blog.

Jetzt:

Man sieht gar keine Insel mehr.

Oben angekommen ist die Busschlange ewig lang. Und ich bin letzter. Alle anderen sind bei einsetzendem Regen abgehauen. Ich hatte etwas länger Zeit.

Ich bin zurück gelaufen. Jetzt geht es nur bergab. Hätte ich nicht noch unterwegs in den Läden geschmökert wäre ich zeitgleich angekommen. Aber egal, noch ein paar Schritte gut gemacht.

Ich habe keinen Pie und Fish&Chips gegessen. Ich bin zurück zur Cabin und habe 2 Minuten Nudeln gegessen.

Eigentlich hatte ich vor noch in den nächsten größeren Ort zu fahren. Es regnet weiter. Mal mehr, mal weniger. Egal wie schön der Strand ist, das Wetter wird nicht besser. Übermorgen ist in Orewa ein „Sortiertag“ eingeplant. Die haben auch einen schönen Strand.

Ende vom Lied, Wäsche und sortieren ist mehr heute und in Orewa genieße ich mehr das Wetter.

Angebot hier: Probiere alle Biere des ansässigen Brauers.

Das dunkle Bier hat eine schöne Kaffeenote. Alle anderen habe ich getrunken. Favorit 1. Das dunkle hab ich nicht runter gebracht. Es bleibt dabei. Ich mag weder Kaffee noch Bier. Ab und zu muss man es probieren. Dann darf man sagen, man mag es nicht 😉

Beim sortieren ist die „Sin-Bin“ mit den Sachen die erstmal nicht heimfliegen gewachsen.

Falls noch Platz ist, darf noch manches mit. Die Trinkflasche als erstes. Die Sandalen haben einfach keine schöne Farbe. Die hatte ich für meinen ersten TA-Versuch gekauft und dann für noch leichtere Sandalen ersetzt. Ansonsten hatte ich sie nie an.

Ich schaue ob ich noch einen Shop in Orewa finde, in denen die Sachen für Bedürftige abgegeben werden können. Das Longsleeve hat ein fettes Loch. Das kann weg.

Ansonsten versuche ich den Rest dann zu verschenken.

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