Tag 13 ca 10 km Kerikeri

Dank einer Umleitung, da mit einem Farmer keine Einigung über einen Weg über sein Gelände erzielt werden konnte, sollte es ca 15 km die Asphaltstraße runter gehen. Und das wo ich gestern so fertig war und Schmerzen hatte? Nein, mein Körper kann das (noch) nicht ab. Kaputt mache ich mich auch nicht. Eine junge Französin hatte auch auf dem Zeltplatz im Nirgendwo genächtigt. Mit ihrem Van mit Schlafplatz. Ich hatte sie nett gefragt, ob sie mich ein Stück mitnehmen kann und ihr auch Benzingeld angeboten. Hat sie auch gemacht. So hab ich halt mal wieder 15 km geschummelt. Nur glaube ich echt, dass ich sonst ernsthafteren Beschädigungen vornehme. Und auch die Schwedinnen und der Deutsche sind schon am einknicken. Warum soll man diese blöde Straße runterlaufen.

Ich müsste sonst auch zu viele Pausen hier nehmen und käme nicht mehr voran. Da ich aber weiß, dass noch viele schöne Stücke vor mir liegen und mir sonst womöglich für schöne Stücke die Zeit fehlt, geht es halt so weiter.

Das letzte Stück war so schön und als Weg ausgebaut, dass er den Einheimischen als Sonntag morgen Spaziergang dient. Und da es doch erstaunlich gut ging, hab ich schon einen Teil von morgen mit gemacht.

In den ort und ab in den Laden, in dem man Sandwiches in Fußlänge kriegt. Und schön viel frisches Grünzeug drauf. Noch eine schwarze Brause dazu. Lecker.

Auf dem Zeltpatz dann noch eine Cabin gegönnt und erst mal alles ausgepackt und trocknen lassen. Alle Klamotten sammeln und in Regenjacke, Regenrock und Badehose zum waschen. Der Gestank war einfach nicht mehr zu ertragen. Während die Wäsche läuft, auch sich selber schrubben. Tut das gut.

Nach der Wäsche noch ein Einkauf, der Supermarkt ist nah. Viel braucht es nicht, aber für die Mittagspause morgen gibt es frische Sachen. Kiwi, Apfel, Avocado. Alles da. Die Avocados hier sind toll. Die dürfen nämlich fast fertig reifen. Eine frische Mitnehmpizza noch, der Abend ist gerettet. Nach Hause telefonieren…

Die Northland Forests sind bezwungen. Nach Meinung vieler die härtesten Etappen der ganzen Reise, bin ich gelaufen. Für mich ist das auch gedanklich erst Mal ein großer Schritt. Diese Etappen muss man überstehen, dann sollte alles machbar sein….

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