Tag 11 12km Apple Dam

Heute stand der Rest von gestern auf dem Programm. 12km bis zur Apple Dam Campsite. Danach kommen 24 km auf denen man nicht Campen soll. Und 36 km wollen sogar unser Australischen Bushcamper nicht machen.Wir waren gestern zu sechst, auch ein Deutscher drunter. Und alle finden sich hier an der Apple Dam Site ein. Zuerst sind die Australier gestartet, dann ich, dann der Saarländer. Die Mädels lassen es sich im Dairy wohl noch gut gehen. Es gibt eigentlich auch keine Eile. Nur haben wir jetzt die guten Zeltplätze belegt.

Seit gestern Abend habe ich auch Muskelkater. Bis dahin hat sich der Körper wohl gar nicht getraut, zu mucken.

Kurz nach meinem Aufbruch um ca 9.30 Uhr kam nochmals ein Regenguss vorbei. Zum erstem Mal den Regenschirm benutzt, den kann man hinten auflegen und vorne in den obersten Spanner des Rucksacks einklemmen. Dann braucht man ihn bei Windstille nicht fest halten und braucht keine Regenjacke. Beide Hände für die Stöcke frei, geht super. Nach ca. 3 Stunden war ich dann auch schon da, fast nur Schotterstraße, da macht man ein gutes Tempo.

Kurz vor dem Ziel gab es noch einen Stumpf eines Kauribaumes zu bewundern. Riesig, stimmt schon. Auf einer früheren Reise hatten wir Tane Mahuta, den Herr des Waldes, besucht. Das ist der größte noch stehende Baum. Mal schauen wie groß die morgigen Bäume werden.

Ansonsten die normale Routine. Zelt aufstellen, im Bach Wasser holen, Essen kochen etc. Dann habe ich mich wieder im Bach Pseudogewaschen. T-Shirt als Waschlappen benutzt. Brr. Ganz schön frisch. Den anderen war es zu kalt.

Zwei bis drei Tage hinter uns ist eine Gruppe mit 19 Leuten unterwegs. Wow. 19 an einem Tag. Hoffentlich verteilt sich das noch etwas, bevor die mich einholen. Wobei einholen wird schwierig. Wer nicht super fit ist, schafft den Raetea Wald nach den gestrigen Regenfällen auch nicht so schnell. Bei uns wars relativ trocken und ein einziges Schlammloch. Jetzt?

Um sechs Uhr sind hier alle in ihre Zelte verschwunden. Gut, ich habe letzte Nacht auch nicht viel geschlafen. Aber die 12 km haben mich jetzt nicht so fertig gemacht, dass ich schlafen muss. Dann lese ich halt noch. Nach Wraps mit Erdnussbutter, was Warmes gabs zu Mittag: Spaghetti gefriergetrocknet.

Hoffentlich regnet es nicht bis morgen. Eigentlich sollte es schon schöner sein, der Wetterbericht lässt zu wünschen übrig. Wir sind auch ziemlich in einem Loch, das zugleich Funkloch ist.

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