Tag 101 km 20 Tekapo

Gestern Abend hatte ich schon schön geschlafen. Bis in der Minihütte die Tür aufging und ein Neuseeländer den Kopf reinstreckte. Ob noch ein Bett frei sei? Ja, ehrlich, leider. Da hatte ich mein Zeug ausgebreitet. Also alle aufgeweckt, und das Bett frei gemacht. Um 23.15 Uhr hatte der gute Mann dann auch gegessen und kam in die Hütte gekrochen. Ich lag wach. In der Nacht hatte ich öfter zwei Füße vor dem Gesicht. Toll. Habe dementsprechend super geschlafen.

Um kurz nach sechs bin ich aus der Hütte raus, wach war ich schon länger.

Ich habe erst mal draußen mein Frühstück genossen. Brrr…kalt hier. Die Nutella lässt sich nicht mehr streichen. In meinen Schlafsack gehüllt ließ es sich aushalten. Und als die Sonne endlich über den Bergen war, ließ es sich aushalten.

Um acht Uhr sind wir dann auch los. Und sofort über einen Bach. Mal wieder einen Steintanz ausgeführt! Trockene Füße. Hielt aber nur 20 min. Der dritte Bach war dann zu viel. Zu breit, kaum Steine die raus schauen. Nasse Füße.

Nach einer Stunde kam dann ein Anstieg aus der Schlucht in der wir uns befunden hatten.Wir kamen auch höher als der benachbarte Hang. Und siehe da, Mount Cook und die ganze Bergfront ist heute zu sehen. Fotosession. Natürlich. Hab vergessen mich hübsch zu machen. Das nächste Mal vielleicht 😉

Weiter ging es zum nächsten Hügel. Internetstop. Vor allem die Übernachtung für die Nacht wollten wir buchen. Ging nicht. Fast alles ausgebucht. Und der Rest antwortet nicht. Zur Not können wir zelten. Es soll aber wieder kalt werden. Ein Dach über dem Kopf wäre nicht schlecht.

Nächste Biegung. Ski Field Road. Hier sollten wir unser Shuttle benachrichtigen. Ab hier 3 Stunden und 14 km. Aber die Strecke fast nur bergab. Und nur selten steil. Die Mädels wieder mal Vollgas.

Ich musste mal wieder einen Fuß tapen. Und viel zurück. In der letzten Stunde bin ich teile gejoggt. Mit Rucksack. Trotzdem, keine Chance aufzuholen. Und so kam ich total außer Puste als letzter beim Shuttle an.

Wir wurden nach Tekapo gebracht. Erster Eindruck: Wo kommen die vielen Häuser her? Der Fahrer bestätigte, große Teile sind nicht älter als 1-2 Jahre. Ein Außenposten des Observatoriums, ein Lebensmittelladen, Ein Backpacker. Alles neu und direkt am See. Und das Viertel mit neuen Häusern? Auch neu. Und auch das Gebäude zu dem unser Shuttlefahrer uns brachte. Er gehört zu einer Fahrradverleihfirma. Ja, morgen laufen wir nicht. Auf den nächsten 47km darf man nicht zelten. Man müsste es an einem laufen. Nope, ohne mich. Wir fahren fast 60 km mit dem Fahrrad. Die Rädergröße haben wir ausgesucht und einen Termin ausgemacht.

Als nächstes zum Backpacker der nicht aufs Telefon geantwortet hat. Und noch vier Betten im sechser Zimmer gekriegt. Duschen! Essen für morgen gekauft. Und Abendessen geholt.

Bilder einfügen streikt leider. Und ich weiß nicht warum….

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