Tag 62 km 13 Escarpment Track

Der frühe Vogel fängt…nein, hat das trockene Zelt. Bin früh wach gewesen und habe in aller Ruhe im Zelt gefrühstückt. Beim Blick aus dem Zelt wurde der Himmel dunkel. Besser schnell packen. Zum zusammenlegen des abgebauten Zeltes hat es nicht mehr gereicht. Glücklicherweise waren die Nachbarn in der Kabine mit dem großen Vordach schon ausgeflogen. Alles ins Trockene gebracht.

Auch die Damen waren schon wach, waren aber zu spät zum abbauen. Wir waren aber doch relativ früh unterwegs. Bis zum Ortszentrum. Kaffeepause.

Danach haben wir den Escarpment Track in Angriff genommen. Vor nicht all zu langer Zeit musste man noch über die SH1 laufen. Jetzt hat man einen tollen Weg entlang der Bergseite. Ein Haufen auf und ab. Viele Stufen sind auch mit inkludiert.

Und tolle Aussichten.

Da kommen wir her.

Da wollen wir hin.

Und Stufen.

Swingbridges die im heutigen Wind wirklich schwingen.

Bis zum nächsten Bahnhof. Hier noch freie Strecke.

Wir sind dann in den Zug gestiegen. Als Bahner muss man die Bahn doch testen.

Bis Porirua sind wir gefahren. Dort hatten wir gestern schon ein Hotel gebucht.

Ich war auch sehr froh. Nach den tausend Metern runter vom Mt Crawford taten mir die Knie weh. Auch heute taten die Abstiege noch weh. Wir alle merken, dass wir immer noch keinen kompletten Ruhetag hatten. Somit machen wir morgen wieder den Tag etwas kürzer. Den Zug müssen wir noch etwas testen. Kann man nicht ändern.

Poriura hat große Einkaufsmöglichkeiten außerhalb Wellingtons. Gestern Abend hatte ich recherchiert, wo ich einen neuen passenden Wanderstock kriegen könnte. Heraus kam, nicht in Wellington. Aber hier. Blöderweise war Sonntag, die Geschäfte haben aber offen. Aber sind wohl etwas unterbesetzt. Einen Verkäufer zu bekommen war fast nicht möglich. Den, den ich eingefangen habe, hat angefangen die Beschreibungen zu lesen. Da habe ich ihm gesagt, das kann er sich sparen. Die Stöcke einer Deutschen Firma hatten Beschreibungen in deutsch. Da bin ich ihm über.

Leider hatte es keine Carbonstöcke wie den, den ich zerbrochen habe. Und zudem musste man ein Paar kaufen. Ich habe halt notgedrungen eine Aluversion genommen. 30 Gramm schwerer, gleiches System. Aber der Griff, den ich so mag, ist gleich. Was ich mit den Alten mache, weiß ich noch nicht. Heimschicken und reparieren oder den kaputten wegschmeißen und den anderen mittragen. Ich könnte ja noch einen Schrotten!

Danach ist der Abend jetzt ruhig und wir planen die nächsten Tage. Aber diese Suite mit Wohnzimmer schlägt jeden Backpacker. Und die Verteilung ist ein Schlafzimmer mit drei Betten und das Schlafzimmer mit dem Doppelbett. Die Damen im kleinen Zimmer und ich alleine 🙂 Ich komme hier öfter mal gut raus. Aber kostentechnisch ist das wirklich lohnend. Morgen schlafen alle im Backpacker. Ich im Einzelzimmer und die Damen haben wieder ein Dreierzimmer. Und alle teilen sich dort mit noch mehr Leuten die Waschräume und Küche. Und es kostet mich fast das Doppelte.

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